Bücher wurden geschrieben, Ratgeber und Artikel gedruckt, Statistiken erhoben, Beiträge gesendet. Die Aufklärung über das Burnout-Syndrom ist längst in der Medienwelt angekommen. Doch von einem Rückgang der von Burnout Betroffenen kann keine Rede sein: Ärzte diagnostizieren so viele psychische Störungen bei Arbeitnehmern wie nie. Seit den 1970er-Jahren hat sich die Zahl aller Arbeitsunfähigkeitstage mit ärztlichem Attest, die auf eine psychische Erkrankung zurückgingen, versiebenfacht. Gegenüber 2003 haben sich die Krankentage mehr als verdoppelt, die Krankheitsdauer stieg in den vergangenen zehn Jahren um 25 Prozent. Etwa die Hälfte (46 %) aller Arbeitsfehltage gehen dabei auf Langzeiterkrankungen länger als 6 Wochen zurück (Quelle: Gesundheitsatlas des BKK-Bundesverbandes 2015). Für die Arbeitgeber bedeutet dies immer weiter steigende Kosten, für Wirtschaft und Gesundheitssystem insgesamt eine enorme Herausforderung. Die häufigsten Ursachen sind psychische Störungen und Rückenleiden. Laut Aussage des BKK sind diese beiden Krankheitsbilder für mehr als die Hälfte aller Krankengeldtage verantwortlich. Im Bildungsurlaub erhöhen die Teilnehmer/innen ihre Kompetenz, mit Stress in belastenden Situationen umzugehen, ihre Eigenverantwortung zur Prävention wahrzunehmen und diese Erfahrungen an Kollegen und Mitarbeiter/innen weiterzugeben. Sie lernen die Anwendung und Wirkung von Entspannungstechniken wie Autogenem Training und Progressiver Muskelentspannung kennen und werden in Bewegungsformen wie sanfter Rückengymnastik, Yoga oder Qi Gong unterwiesen.

Im Angebot inbegriffen

  • Übernachtung
  • Breakfast
  • Bildungsurlaubsprogramm
  • Materialien